Wir sind die Schießabteilung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hövelhof, besser gesagt, wir sind zwei Schießabteilungen.
Die eine Schießabteilung ist dem Bund der historischen Deutschen Schützenbruderschaften und die andere dem Westfälischen Schützenbund angeschlossen.
Die Anfänge
Die Schießabteilung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hövelhof wurde im Jahre 1960 gegründet. Bereits in den Jahren ab 1957 hatten einige Schützen am Gladwyn-Pokalschießen der Sennebruderschaften teilgenommen und auch in den Kompanien wurden bereits Preisschießen durchgeführt. Diese Aktivitäten führten dann zur Gründung der Schießabteilung. Schon 1961 beteiligten sich die Hövelhofer Schützen an den Rundenwettkämpfen, die damals noch Bruderschaftsvergleichsschießen hießen. Der erste Schießmeister war für ein halbes Jahr Franz Kesselmeier. Dann übernahm Josef Jüde das Amt bis 1971, gefolgt von Franz Bonensteffen, der bis 1980 Schießmeister war.
| Jahr | Schießmeister |
|---|---|
| 1960 | Franz Kesselmeier |
| 1961 – 1971 | Josef Jüde |
| 1971 – 1980 | Franz Bonensteffen |
| 1980 – 2010 | Robert Förster |
| 2010 – 2022 | Achim Hofferberth und Heribert Rodehutscord |
| ab 2022 | Achim Hofferberth |
1965 wurde eine Jungschützenabteilung gegründet, in die ab 1976 auch Mädchen aufgenommen wurden. Kurze Zeit später kamen dann auch Damen dazu.
| Jahr | Jungschützenmeister |
|---|---|
| 1965 – 1971 | Hans Radix |
| 1971 – 1975 | Johannes Schiermeier |
| 1975 – 1983 | Konrad Sander |
| 1983 – 1988 | Manfred Rennerich |
| 1988 – 1990 | Ralf Bernhard Pöhler |
| 1990 – 1995 | Rudolf Werner |
| 1995 – 2002 | Mario Westerwinter |
| 2002 – 2012 | Andreas Fockel |
| 2012 – 2015 | Marcel Mielemeier |
| 2015 – 2022 | Martin Weisgut |
| 2022 – 2025 | Daniel Schiermeyer |
| seit 2025 | Florian Nolte |
Da in der Schießabteilung ein enormer Aufschwung zu verzeichnen war, wurde 1977 der Antrag auf Aufnahme in den Westfälischen Schützenbund gestellt.
Aktueller Vorstand
Wie oben erwähnt, gibt es zwei Schießabteilungen, also auch zwei Vorstände.
Der Vorstand historisch:

| Funktion | Name |
|---|---|
| Bataillonsschießmeister | Achim Hofferberth |
| stv. Bataillonsschießmeister | Adrian Bewermeier |
| Kassierer | Werner Lütkepicht |
| Schriftführer | Paul Rodehutscord |
| Jungschützenmeister | Florian Nolte |
Der Vorstand der Schießsportabteilung (WSB):

| Funktion | Name |
|---|---|
| 1. Vorsitzender | Thorsten Schmitfranz |
| stv. Vorsitzender | Achim Hofferberth |
| Kassierer | Werner Lütkepicht |
| Schriftführer | Paul Rodehutscord |
Die Schießanlagen
Die ersten Schießen der Schießabteilung fanden im Saal Förster statt, von wo aus nach kurzer Zeit der Umzug in den Saal Schiermeier erfolgte.

1969 wurde dann eine Schützenhalle mit Schießstand (10 Luftgewehrbahnen) gebaut. Die Gemeinde Hövelhof hatte in der Nähe des Sportplatzes ein Grundstück zur Verfügung gestellt und über 900 Schützen hatten sich verpflichtet, durch Spenden und Arbeitsleistungen das Werk bis zum Juni 1969 fertigzustellen.
1975 konnte der bereits vorgesehene KK- und Pistolenstand und ein Aufenthaltsraum realisiert werden.

1987 wurde dann erneut erweitert. Mit einem Kostenaufwand von rund 220.000 DM wurde die Schießsportanlage zu einer der modernsten Einrichtungen in Südostwestfalen ausgebaut. Seitdem ist das Hövelhofer Schießsportzentrum Landesleistungsstützpunkt des Westfälischen Schützenbundes.

Die neuen Schießsportanlagen bestanden nun aus 32 Luftgewehrbahnen, sechs Kleinkaliberständen und fünf Pistolenduellanlagen.
Außerdem wurde ein neuer Seminarraum eingerichtet und der Versammlungs- und Aufenthaltsraum renoviert.

Die Baukosten wurden durch die Schützenbruderschaft, einen Zuschuss der Gemeinde Hövelhof, Sportförderungsmittel des Kreises Paderborn und Unterstützung des WSB aufgebracht. Den Löwenanteil der Baukosten bestritten die Schützen jedoch durch Eigenleistungen.
Im Rahmen des Umbaus der Schützenhalle zum Schützen- und Bürgerhaus im Jahr 2009 wurden auch die Räume der Schießabteilung erneuert. Neben dem 260 qm großen Versammlungs- und Wertungsraum mit ca. 160 Sitzplätzen verfügt die Schießabteilung nun über:
- 32 vollelektronische Luftgewehrstände, 10 Meter
- 10 vollelektronische Kleinkaliberstände, 25/50 Meter
- 10 vollelektronische Pistolenstände, 25 Meter
- 10 vollelektronische Pistolenduellanlagen, 25 Meter

Schießstand Riege
Außerdem betreibt die Hövelrieger Kompanie einen eigenen Luftgewehr-Schießstand im Pfarrheim Hövelriege mit sechs Bahnen. Seit dem Sommer 2018 ist auch dieser Schießstand auf vollelektronische Auswertung umgestellt.